Der Mythos Fallschirmjäger

        von Maurice Niczery                                       

Es sind ausgesuchte von  unserem  Bankett die sich so viel aufbürden können, bis   sie die  Qualen, auch  den inneren Schweinehund überwunden haben. Es ist der  Fallschirmjäger, die meisten sind Teufelskerle, Einzelkämpfer, keine  wehleidigen  Menschen  die schon mal aufs Ganze  gehen, wenn es mal zu  einer kniffligen  Situation kommt. Es ist derjenige, den man im Volksmund auch den Macher nennt.   Es ist  der     Elitesoldat mit einer der härtesten Ausbildung in der jetzigen Zeit, die das Militär zu Verfügung  hat. In Deutschland ist es  in  Kempten im Allgäu, genau in Altenstatt. Wo heute auch die Spezialeinheiten die 9 er, die GSG 9 oder von der Marine die Kampfschwimmer, auch der Ranger und Einzelkämpfer hin müssen, wo sie  gedrillt werden. Sie müssen alle in die Turbine zu den  eingebildeten Attrappen, Sektoren   zu dem Knochenbrecher Trainer -  in die  Anstalt, nach Schongau. Hier darf  keiner  erkranken, sonst ist er der Auszeichnung und Hochachtung  los, und wird  sofort in Gips  verpackt und nach Hause geschickt, weil auch dort die Ärzte sich monoton verhalten. Er kann, wenn er will noch mal wieder kommen und sein  Glück erneut versuchen.  Es gibt auch einige, die es für  Geld tun um ihren Sold aufzubessern. Wenn der  Leergang  bestanden  ist, bekommt er den heißbegehrten Springervogel  aushändigt,  und im Monat 150 DM Springerzulage  extra  zu seinem Soldatenlohn.  War in meiner Zeit eine beträchtliche Bereichehrung  in den 60ziger Jahren. Wo mein Wehrpflichtigen Entgelt nur 68 DM ausmachte, was dato mit Kost und Unterkunft dargestellt war. Man muss es über sich ergehen lassen, eine eiserne Disziplin an den Tag bringen. Die angenehmste Missserie die einen passieren kann wäre, wenn er am ersten Tag aneckt, und seine Schnauze nicht halten kann. Bloß nicht diskutieren, auf keinen Fall hervorragen, immer in der goldenen Mitte sich bewegen ist die vernünftigste außerdem die beste Erkenntnis die ich mir angeeignet habe. Bei mir war es ein Zwischen verhalten, an erster Stelle existierte der Stolz, auch der Beweis  für mich  das ich  bewältigte, wo ich  basiere. Wer bin ich? Was habe ich schon bewerkstelligt mit meinen 21 Jahren, außer meiner Lehre als Fleischergeselle. Das mir allerdings einen guten Broterwerb erbrachte, und ich immer mein Geld damit rechtschaffen  nachfüllte. Was ich hiermit nicht an - prangern möchte, weil ich nicht als Metzger auf die Welt  kam. Heute, als phantastisch  vorherrschender  Fleischer, kann  es gut verwehrten und  auch genießen. Schon bei  der Versorgung und  beim Einkauf,  auch beim Schnabulieren und Genießen,   vermag ein erhebliches Anregen vervollkommnen. Es haben alle viele  Begabungen, wo von ihm nichts  enträtseln wird, weil sie  bei ihm auf keinen Fall zu Tage kommen. Da  er sich beileibe nicht  bemüht, auch nicht den Mut aufbrächte es zu versuchen. Er ist mit seinem monotonen Leben so wie er dahinsiecht ungetrübt, wenn  er  in der  Einäscherungshalle verbrand  wird - einverstanden.  Ich wollte, dass bei mir im vollen Ausmaß zum Tragen kommt, die Vielfalt  die ich im Blut habe, - als Hugenotte. Nicht nur deshalb, auch als  Ordner, da ich das  Sternzeichen der Jungfrau  bin, wenn sie wissen  was es bedeutet. Es wurde ja nicht jeder aufgenommen  in diesen Haufen, man wird  beim Militärarzt untersucht auf Herz und Nieren, ob man die Anforderungen und Belastungen aushält. Wenn man das hinter sich gebracht hat, kommt die zweite Hürde. In jeder   Einheit ist  ein  Parkcour angelegt  um zu üben und da wird  das    Fallschirmjäger Training  dressiert, das muss er beherrschen das Greenhorn.   Es ist eine Attrappe eines Fliegers und  ein Landeplatz, auch noch manche andere Gerätschaften, die in einer Sporthalle nachgestellt sind, wie in der Springerschule in Schongau. In der Turnhalle ist ein Seil an der Decke angemacht worden, hier muss  jeder  hoch  und an der Decke abklatschen. Was  für mich nicht so einfach wahr, mit dem Sport hatte ich nicht viel am Hut. Ich war durch den Beruf etwas steif, meine Stärke war das Verköstigen zu dieser Zeit, hatte aber außergewöhnliche Kräfte, das man mir immer bestätigte. Wenn man den Trick raus hatte, war es ein leichtes, das Seil zu bezwingen. Bei mir nicht das nicht  der  Fall, ich musste ohne die Beine, nur mit den Händen mich empor  ziehen. Als ich oben war, wieder runter kam, habe ich mir noch die Hände  zu allen übel Verbrand. Unten stand der Lehrgangsleiter und hatte alles  unter Aufsicht  beurteilt,  ob  es richtig gemacht wird, was in einer Liste festgehalten wird. Er bewunderte mich hinterher und sagte, du  Hund hast dich  mit bloßen Händen aufgeflaggt.  Es werden auch die Absprünge simuliert,  im Flugzeug als auch die Landung. Es ist nur kein Abbild  vom Turm vorhanden, man konnte  sich auch nicht vorstellen, wie das so abgeht mit der Turmspringerei.  Was  jeden von uns in ein Fragezeichen  wiegte, weil  es keiner genau  erklärt hat,  wie  das so ist mit dem Turm und   was auf einen  zukommt.  Als wir uns wochenlang  beim Fallschirmjägervorträning  herumquälten, wurde an einem Morgen beim Appell vom Kompaniespieß gefragt, wer zum Springerlehrgang nach Schongau möchte. Die Lehrgänge waren alle freiwillig, man konnte nicht  dazu gezwungen werden. Das war mein geträumter  endlicher  Zeitabschnitt, anlässlich  ich  hier war.  Ich war bei der 262/ 6 Kompanie in Bergzabern bei einer Springenden Einheit. Ich betone das extra, weil bei uns viele waren, die nie gesprungen sind, die nur bei den Luftlandetruppen waren. Wir  gehörten auch  dem AMF an und  zu  der NATO. Von uns  meldeten sich  36 Mann nach Altenstatt zum Springerlehrgang die von allen sechs Kompanien auserwählt worden sind.  Alle 36  mussten  mit dem Zug von Bergzabern nach Winden, über Karlsruhe umsteigen,  in  Richtung Stuttgart von Kempten nach  Schongau, vorbei  nach Altenstatt.  Wo die Kavaliere  mit triefenden  Mäulern  uns musterten und ihnen  Geifer in den Mundwinkel saß,  neue unbeschädigtes Knochengerüst für uns. Ein  patriarchalischer Knacker, der  beim Adolf  sein Unwesen schon  getrieben hat, war der erste den wir vor uns hatten. Den Waffenrock mit dem Kretaband verschönerte  ihn, -  alle abendländischen Springer Vögel seinen aalförmigen  Menschenleib  verzierten die 165 Meter große, -  Mutter der Kompanie, die  wir vor Ehrfurcht die meisten, nicht alle erstarrten.  Er uns mit allen was das Militärische an  Verständigung abfällig hatte begrüßte,  das ganze Vokabularium das er als unterbemittelte Kreatur überbeanspruchte. Uns allen vorgeworfen hat, das wir nur wegen  des Geldes, bei ihm gelandet sind, er war kein Offizier. Es war einer von der übelsten Sorte, ein Mannschaftsdienstgrad, ein Stabsfeldwebel einer der verkommensten Kategorie. So wie er sich gab war er Einspänner  und hatte nie Familie besessen -  wie die meisten, die sich dem Militär verschrieben haben, die  keine überragenden Individuen sind.  Die sich nur betranken, den Dienst  antreten wie die meisten von ihnen im Delirium, bei der Ansammlung noch nichts ehrstrebsames im Leben  erworben haben auch nichts anderes können. Die Nachkömmlinge von ihnen, welche keine Kampferfahrung haben. Und mit 48 in den Ruhestand gingen auf kosten der Steuerzahler.  Ein vollendeter Barrasbock, für die Demokratie nicht tragbar. Das auch im Stern zu dieser Zeit ein Bericht über die Herren stand, wo sie die  Ausbildung mit dem Kappmesser durchführten. So einer  wie der in Argentinien, der Franke  (Schneider)  der gegenwärtig sein Unwesen trieb mit militärischen Gehabe. Die leider in allen Staaten zu finden sind. Es ist der Pharisäer, Schmarotzer,  Handlanger, Lakai von seinem Vorgesetzten. Noch gestärkt in seine Machenschaften und wenn es zu spät  ist, hat keiner was  gewusst. Von der Volksgemeinschaft  noch Dienstleistung bekommen  und  erhält,  für ihr aufblähen. Die in einem demokratischen  Staat, aus dem  Dienst  zu nehmen sind. Es ist bei den Amerikanern, Franzosen, Italienern, Spaniern in allen Armeen  dieser Welt, derselbe Mythos, sie berufen sich auf den Ernstfall, der ja kommen könnte. Sie haben uns dann mit Bussen in das Ausbildungslager gefahren.  Mir  wurden in zwei Inspektionen aufgegliedert. Ich kam mit vielen von meiner Einheit in die sechste, der Rest in die fünfte Inspektion in eine andere Baracke. Wir konnten dann den restlichen Tag  unser  Zimmern  einräumen  und auch   vertraut  machen in der Unterkunft. Wir sind mit sechs Mann  abgesondert in Zimmer untergebracht worden, die aufgestockten Betten zu je zwei Mann, der Plate hatte sich gleich das untere kassiert, ich musste in die obere Etage. Was vom Mief  her Förderlichkeiten  hatte, sich aber später bei so viel Muskelkater herausstellte, ungünstig war. Es wurde jeden Tag um 6 Uhr geweckt, aber erst um 8 Uhr gab es Frühstück. Wo sich  viele  das  Rauchen  angewöhnt haben in dieser langen Zeit. Die Zwei Stunden wurden ausschließlich zum Reinigen und Putzen gehandhabt. Ich habe als Katz- Off das Reinigen gelernt, mit allem was dazu gehört, aber was uns da Gedrillt  worden ist, war die Krönung für manche Herzblätter.   Mit der Zahnbürste mussten wir die Kloschüssel reinigen, und mit Toilettenpapier die ganze Einrichtung polieren. Es war Hochglanz angesagt, es durfte kein Daktylogramm zu sehen sein. Die Abnahme, von den Herren war eine Volksbelustigung hochgradig, es war jeden Tag ein anderer von den Schleifern zu gange. Sie ließen uns definitiv alles noch mal reinigen, weil es in ihren Augen nicht so war wie es sein sollte, eben pointeblank. Wie sich herausstellte war unser Gruppenführer, der Gefreite Günther  Maier aus Fürth, wo ich aufgewachsen bin. Er ist als anerkannter Boxer  in Fürth aufgetreten und war  mit meinem Freund, Reiner Baumgärtel seiner Schwester, lange Jahre  verlobt. Er boxte für Südwest Fürth, und war auch mal in Stein Bei Nürnberg zum Trainieren. Er war bei der Olympiade in die 60zigern als Einzige in Tokio, eine Bronzemetalle gewonnen hat.   Während  ich  hochmütig und selbstsicher  in dieser Zeit war, könnte er ja meinen, dass ich was von ihm wollte, oder Vorteile  von ihm bekäme. Habe ich es ihm erst erzählt, als ich den Springervogel erhalten habe. Es war glanzvoll und eine unvergessene Perspektive,  wen wir das Panorama, und die Morgenröte zu jener Zeit unseren Dienst antraten das Gebirgsmassiv des Allgäu vor uns hatten. Sie waren in dieser Zeit noch gut mit Schnee bedeckt, die  Berge  im Frühjahr, der Lehrgang ging von 18.04.1964 bis 12.05.1964. Uns wurden die 150 DM nicht ehrenhalber gegeben, wen das einer dachte der hier herkam, war er fehl am Platz. Von den 38 Mann  die hier ankamen, waren am Schluss noch 12 Mann übrig, man sagte uns damals, das wäre noch ein segensreiches  Kontingent.  Es wurde alles im Laufschritt absolviert, zum Essen, auch das andere -, wenn einer im Schritt  spazierte war er schon gebrandmarkt zur anderen Gepflogenheit. Das war und ist bei den Fallschirmjägern das tägliche Brot, Liegestützen sollte man  wenig gesagt 40 imstande sein, der Star war man, wenn man die selbigen mit einer Hand  konnte. Bei Vergehen, das sich einer erlaubte wurde nur mit den Daumen auf den Boden gewiesen, und nur die Zahl dazu gesagt, 20,40,60, je nach Laune der Kavaliere. Das war  noch einer meiner leichtesten Geschicke. Mittlerweile bin ich gelenkiger geworden in dieser Zeit, es lag auch an der Übung und  das Training war ja immer gegeben, ich kannte ja zu dieser Zeit nichts anderes. Im Alltag ging es nach dem Frühstück, im Gelände so richtig  von Starten, sie nahmen uns gleich an dem Pendel her. Das ist die Abteilung die  für die Landung zuständig war. Man musste auf ein Podium in ca. 3  Meter hochsteigen und wurde am Bauch und Rücken, mit einer Schirmattrappe befestigt. Das Seil war in der Decke an einer Rolle durchgezogen es hatte ungefähr eine Länge von sechs Metern. Am anderen Ende  stand der Ausbilder, und in dem Moment, wo der Soldat von der Plattform  sprang, musste man den Landefall an 4 bunk ten  des Körpers abrollen  lassen.  Man musste die rechte Schulter nach vorne drehen, was bei der Landung der erste Punkt war. Der zweite war die rechte Hüfte, der dritte das Gesäß und  der vierte die Wade. Das wurde so lange geübt, bis es gesessen hat,  natürlich immer  unter Aufseher. Wenn einer den Ausbilder nicht besonders agitiert war,  hat er beim Absprung, wenn einer den Helm nicht nach vorne nahm, die Seile in den Nacken geworfen  so blaue Flecken von ihm  erhalten. Wo sie sich immer mächtig  amüsierten  die Disponenten. Das Wichtigste bei allen Übungen ist, dass man die Punkte alle beim Sprung wahrnimmt, und das merken die Ausbilder wenn einer  nur das macht, dass er es gemacht hat, dann war er schon unten durch. Dann  kam der Tag, wo es auf den Turm ging, was ich mit einer besonderen Beobachtung  wahr -genommen habe. Wie ich die dann Springen sah  war mir viel wohler, es war wie auf einen Rummelplatz mit kolossalem Lärm, sie waren ja alle angebunden, wen sie heraus sprangen. Wir mussten in den Turm gehen der von unten nach oben mit einer Treppe durchzogen war, es war mehr ein Gerippe, man konnte hinaus und hinein sehen. Er war immer von oben bis unten mit  Landesverteidigern gefüllt, die hintereinander standen, und immer vorrücken mussten, was man Schöffen nannte. Es ging eine Weile, bis man an der Öffnung  war um nach unten zu springen. Wo ein Feldwebel mit der Liste unten  genau beobachtete, dass man die Augen offen hatte und die richtige Figur machte, und beim Springen laut rufe 1000,2000,3000,4000. Erst  wenn es einen Ruck gab und man in den oberen Seilen, so in Richtung 150 Meter auf einen Wall stehen blieb hatte  der Zauber ein Ende. Ich musste hinterher schmunzeln, weil ich mir Fiktion  fabrizierte, und dann  großen Spaß  beim Turm  hatte. Es war anscheinend  nicht  für jeden so einfach, wir hatten einen Feldwebel, der schon viermal  gesprungen ist  und hatte den fünften verweigert. Er  wurde in diesen Moment sofort  nach Hause geschickt. Wir hatten  im Lehrgang sogar einen Major, der musste sich  von einem  Ausbilder, der Gefreiter war, die Anordnungen  bieten lassen. Was so einen Disponenten  besonders schwer gefallen ist. In dem Moment ist der Gefreite Fachvorgesetzter, da muss er sich fügen wie wir alle. Wir hatten auf unserer Bude einen Leutnant der sich immer bei mir ausweinte ob er die  harte Anstrengung überstehe oder nicht. Als wir dann wieder zu Hause waren habe ich ihn in der Kaserne getroffen, wo er meinte, ob ich ihn nicht grüßen könnte. Ich ihn nur spöttisch von oben nach unten  fixierte -  angrinste und weiter ging.  Ich wollte hiermit nur sagen, dass es auch derartig gibt. Er hatte es aber mit Ach und Krach geschafft. Ich hatte glaube ich, einer der wenigsten Sprünge vom Turm. Es  machte mir Spaß,  ich konnte dann immer  die andern beobachten wie sie verkrampft  absprangen vom Turm  und die Augen geschlossen hatten  und herunter kamen, was sie dann öfters üben mussten. Wo ich immer dachte  mein Handicap wäre der Turm, was ein Fehler meinerseits war, es war der Windkanal der mir zu schaffen machte. Das spielte  sich im Gelände am Landeplatz  ab.  Es war ein    großer Ventilator der Wind erzeugte. Wir mussten das Aufstehen üben, nach der Landung. Der Ventilator wurde so gestellt und eingeschaltet, dass er so um die 3-4 Meter Bodenwind erzeugte so den Schirm aufblies und wir am Schirm hingen  und der uns am Boden schleifte. Dann eine Rolle rückwärts wieder auf den Beinen zum Stehen  zu kommen  versuchten. Und da lag bei mir der Hase im Pfeffer, ich kam nicht hoch mit meinen steifen Vierbuchstaben,  wo es natürlich auch einen Trick dafür gab. Man musste sich an den  beiden Leinen vom Schirm  rann ziehen und einen Schups dazu eingreifen. Ich hatte schon Angst, dass es wegen der Disziplin bei mir scheitern könnte. Aber  der Ausbilder hat es mir angesehen dass  ich mich anstrengte und alles dafür tue. Zeitweise kam ich mir vor wie ein Gladiator in der Arena, es war der Landeplatz, der  nur harte kurze Stummeln und Schafkot verursachte, sie uns auch sagten das hier einer zu Tote gekommen ist. Er wurde über das Feld  leblos geschleift, man hatte es zu spät festgestellt, den Ventilator  zu spät abgeschaltet. Was natürlich bei uns in den Köpfen  umhergeisterte. Es war wieder das Aufstehen angesagt, wo ich fast nicht mehr glaubte dass ich es schaffe, ich wieder an dem Schirm hing. Was ja noch das schlimmsten an der ganzen Quälerei war, ich hatte am ganzen Körber entsetzlichen Muskelkater, ich konnte mich auch in der Nacht nicht erholen, weil  ich morgens schon wieder auf Trapp  war. Wo selbst der Plate, mein unterer Bett Kollege dankbar war, nicht ins obere Bett zu kraxeln, was hier wortwörtlich stimmte. Wo nach  der Kondition der Plate noch jeden Abend zum Boken zu dem Ausbilder ging. Der Chef von den Haufen war eine Box- farnartiger und hatte von der Bundeswehr die besten Boxer an Land gezogen. Er wollte auch ohne Gnade den Plate, der aber seine ganzen Jungs beim Sparring  Mühe bereitete. Er mir  sagte, dass er sich  in dem Flecken nicht einquartieren  wollte.  Denn er kam von Duisburg und hatte kein Sehnen danach. Was sie ihn in der Ausbildung spüren ließen, wenn er dann abends ins Bett ging sagte er immer Mambo, ich bin froh nicht  nach oben zu müssen  wie du, wo er auch am Ende seiner Kräfte war. Er sagte  dann immer heute habe ich sie wieder Verdroschen, unsere Lieblinge. Eines Abends kam der Plate wieder von seiner Tour und erzählt uns lautstark von den Enthüllungen, wie er  ihr liftete die Misanthropen. Wo zur gleichen Zeit  der  Wachhabende  seine Kontrolle machte, was Abfälliges über seine Kollegen mitbekam. Er  befahl uns zu schlafen und machte die Tür zu, hatte aber noch an der Tür gelauscht. Als ich das merkte, sagte ich lautstark der Lauscher an der Wand hört seine eigene Schande. Er in diesen Moment die Tür aufriss und sagte barsch, wer war das. Aber von uns keiner rührte und wir hielten  alle zusammen. Es war der Zeitpunkt der in meinen Kopf tickte,-  heute muss ich es schaffen. Ich hatte meine ganze Kraft, gemischt mit Hass über mich gebracht, an den Seilen gezogen und ich stand wie eine Eins. Der Ausbilder sagte, - geht doch und hatte einen Haken an meinen Namen angebracht, wo für mich das Kapitel Windmühle  erledigt war.  Wenn einer von uns dachte das war alles, hatte er sich geschnitten, sie kamen auf mancherlei akrobatische  Einfälle auf die ein zurechnungsfähig Irdischer nie kommen könnte.  Sie nannte es  den Entengang, es waren zirka vier Meter lange Balken, wo wir in der Hocke, ein Mal auf der rechten Schulter und einmal auf der linken Schulter gehen mussten. Was noch den Muskelkater anschwellte  bis in die Knochen. So etwa nach vierzehn Tagen, als ich merkte dass ich so peu à peu alles beherrsche.

Mein Körper sich beruhigte, meine Kraft wieder kamen, hatte mich nichts mehr  erschüttern können ich war wieder der alte. Nach Vierzehn Tagen hatten wie das erste Mal Ausgang und konnten zum Tanzen nach Schongau. Was uns auf andere Gedanken bringen sollte, und das es auch was anderes gibt als nur Gehorsam, Schinderei,   und  Militär. Ich wollte auch dort meine Tanzkünste an die Evastochter  bringen, was nicht so ganz einfach war, bei bodenständigen Wesen ist der Rundtanz angesagt und nicht  wie in dieser Zeit, Rocken Roll Twist und Slap. Als ich mir die Dorfschönste zum Tanzen holte, und ich sie fragte ob sie von hier wäre, bellte sie mich in einen Niederbayerische Dialekt an das mir auf Tanzen  das Gräuel der Ladies verging. Wir blieben dann unter uns und machten das Beste daraus. Es hatte sich nichts geändert, als wir in die Unterkunft ankamen es war alles noch beim alten, als wir die Figuren zu Gesicht bekamen, wussten wir, wo wir waren. Ich muss ehrlicherweise zu geben dass  die Malzeiten und was mir noch an Lebensmitteln bekam, für diese Zeit sich auf höchstem Niveau befand. Was selbst mit  unserer Küchenkantine in Bergzabern keinesfalls  zu gegenüberstellen war. Ich sollte vielleicht noch den  Freund Oßendorf sowie den Obergefreiten Vogel erwähnen. Der Oßendorf  kam von  Frankfurt, war bei  der heimischen  Kompanie in der Schreibstube, ein ruhiger Vertreter, der mir als Mensch ans Herz gewachsen war. Da wir  schon  zu Hause längere Zeit  zusammen waren  uns gut verstanden, waren wir immer, wenn es was zu Besprechen gab, oder der einer einen Beistand brauchte füreinander da. Ohne große Worte zu gebrauchen, da stimmte die Chemie.  Dagegen war der Vogel wie schon der Name sagt ein waschechter Vogel. Der mir seit ich ihn kannte, mir immer auf die Pelle rückte. Ich habe erst später erfahren, dass er hinter Bergzabern in Steinfeld zu Hause war wie auch unser Ministerpräsident,  der  ein farbechter Pfälzer ist. Der sich immer aufspielte und sich in den Vordergrund  drängen wollte, ihn aber keiner für voll genommen hatte. Wie sie mir später  berichteten war es ein Filou der ganz außergewöhnlicher  Gattung, der nie Zahlungsmittel hatte und auf kosten seiner Zeitgenossen existierte. Seinen wahren Charakter habe ich auf der Springerschule erkannt und beobachtet. Der das fast gleiche  Verhalten zu Hause, an den Tag brachte wie der Leutnant, nur war der ein Schütze „Arsch“.  Dem konnte ich mit Prügel drohen, wo er gleich seinen Schwanz einzog. Heute würde  man sagen. der nervt. Es sind auch schon damals  Volksbelustiger  zu so einer Einheit angekommen worden, es war ja eine eingeschränkte  Altersgruppe zu dieser Zeit gegeben. Wenn ich so denke, entschwinden  immer die schlechten  Zeiten,  man behält nur die guten und frohen Zeiten in Erinnerung. Es ist ja gut so, dass der Erdenbewohner so gepolt ist. In der Kaserne im Flur existierte  immer der Dienstplan, mit Anweisungen für den nächsten Tag, was bei uns  sich zu einer Historie entpuppte. Als wir um 8 Uhr alle mitbekamen, dass am nächsten Morgen der erste Sprung für uns zu erwarten war. Ich hatte es ihnen entgegengesehen, dass sie  sich entflammen  und  Begeisterung  bereitet in ihren Gesichtern, es existierte auch ein augenscheinlicher Glaube, auch Herzklopfen in ihren Vorspiegelungen, was kommt danach? Es war für keinen einfach es auf die leichte Schulter zu nehmen, jetzt war es so weit, jetzt muss er - oder er versagte nach all den Strapazen die  er auf sich genommen hat. Soll er es einfach in den Sand  setzen, NEIN wir müssen es alle schaffen, was von dem Rest übriggeblieben ist sie hatten alle das Zeug zum Springen. Die Demütigung und Niederträchtigkeit, die  er in seiner Einheit bekam ist   geringfügiger   zu verarbeiten  als das, was ihm jetzt  bevorsteht. Am nächsten Morgen war es nicht mehr so wie den hervorgegangenen Tagen, das hatte man schon beim Frühstücken bemerkt, es war einträchtiger, sie begriffen alle, auf was sie sich eingelassen haben. Ich habe es den Wichtigtuer von Instrukteuren angesehen,  das sie uns beim Essen holen musterten, nah - Jungs jetzt zeigt mal was  euch beigebracht wurde, jetzt ist der Tag X gekommen, man sah manchen das blanke Entsetzen  in  ihren  Augen an. Es kam auch mal von einem oder anderen ein gequältes Lächeln hervor, aber das war es. Ich lies mich nicht von den Freunden anstecken mit ihrer kummervollen Reizbarkeit. Vielleicht habe ich anders empfunden als manch anderer, ich hatte nur Freude und Ausbruch,  wollte endlich mich in das gefühlt wiegen, was die Menschheit so fasziniert, seit es das Fliegen  gibt. Sie brachten uns mit den Bussen an die Landebahn, wo die Muffenbomber uns aufnehmen sollten, zum ersten Sprung  wo wir uns im Gelände  aufhielten. Wir hatten Glück  da war ein  Fotograf, der anscheinend von dem lebt, dass er die Springer fotografierte. Was ihn  aber nur bis ans Flugzeug gestattet wurde, so hatten wir alle schöne Anblicke an der unikalen  Bewerkstelligung die das ausmachte.  Wir wussten  nicht ob wir überhaupt springen durften, bei dem Militär darf nicht gesprungen werden, wenn der Bodenwind über 4 Meter ist. Bei uns lag es so dazwischen, auch die Herren Ausbilder konnten uns nicht antworten, es waren die Heeresflieger die uns aufnehmen und wieder rauswerfen werden. Wann die fliegen durften und wann es abgesagt wurde,  lag an der oberen Führung  der Herren. Wie wir so im ungewissen diskutierten, brüllte einer - da hinten kommen sie. Kaum sichtbar mit dem bloßen Auge, wie Stecknadelköpfe so sah man sie am Horizont. Drei Noratlas, die Muffenbomber, so wurden sie von allen deklariert.  Jetzt kamen sie immer näher, sie hatten an Größe rasant zugenommen, man  hörte nun ein  feines  Brummen, das  immer lauter wurde, es ging bei uns  allen  durch Mark und Bein. Aber bevor wir mehr  wussten, wurden wir angebrüllt, uns zu formieren in einer Reihe. Die Maschinen machten so einen Lärm, dass sich keiner verständigen konnte, dann wurden  wir alle wie Lämmer in die Flugzeuge  verfrachtet. Wir hatten keine Zeit uns jemanden auszusuchen, wo man sich hinsetzen könnte, es ging alles so schnell. Als mich meinen Platz gefunden hatte, habe ich mich umgesehen und neben mir saß der Plate. Er hatte mich nur angesehen, wir brauchten keine Worte, es hätte auch nichts genützt, der Krach war enorm. Die eine Geste die ich ihm zu kommen lies war, das wir uns alle einhakten und feste Drückte, das war schon unter  Männern ein Großer Liebesbeweis. Wir hatten immer Spaß gemacht und sagten immer, mach ein Mal den harten Fallschirmjägerblick, den wir in Hoffnungslosigkeit beiderseits anwanden. Das war mein erster Flug mit einer Maschine, was in den 60zigern nicht alltäglich gewesen ist. Als wir uns einigermaßen  gesammelt haben, standen die Herren Absetzer, so nannte man die Kavaliere, die uns im Herzschlag Rhythmus  aus der Tür warfen. Die Maschine begab sich auf die Rollbahn, Für meine Begriffe ein beheblichtes  emporschweben in den Himmel. Die Herren begaben sich an die offene Tür, als das Flugzeug das gewisse Ziel  erreichte, und streckten ihren Kopf in Freie, so dass durch die Zugkraft, das  Angesichts  zu einem negativ  imponierenden Zerrbild wurde. Sie wollten noch mit aller Gewalt uns präsentieren was sie für Gewaltmenschen darstellten, sie hofften ja nur dass  einer nicht die  Courage  hatte zu springen, aber den Gefallen hatte keiner von uns ihnen getan. Und nun kam ein furchtbares Geräusch am Platz auf, es war die Sirene zum Fertigmachen oben am Cockpit ist ein Teller großer, rotes Signal  gewesen, der  Thon der  auf uns nieder gegangen ist. Er hatte mich in diesen Moment an den Fliegeralarm in Nürnberg erinnert, im Unterbewusstsein, es war für mich ein eigenartiges Gefühl. Da kam alles zu Tage was uns eingebläut wurde, man musste seinen Vordermann kontrollieren, dass sein gelbes Sprungseil, über seine Schulter lag.  Wenn das nicht der Fall  währe, hätte es ihm den Arm abgerissen, das war eigentlich am wichtigsten. Man musste sich rechts und links von der Tür abstützen und zu gleicher Zeit  die beiden Beine in Richtung nach vorne bringen, den Kopf so tief senken das man die Gurte nicht im Nacken bekam. Noch sehr wichtig war, dass man weit hinaus sprang, sonst konnte man an den Flügel des Fliegers hängen und bis zur Landung seinem Schicksal entgegensehen. Ich hatte alles mitbekommen, der Absprung dann ein fester nicht unangenehmer Ruck, es war vollbracht. Über mir hatte sich eine Halbkugel geöffnet, es war wie eine Erlösung, meine ersten Worten waren  „Gott sei Dank „, was  viele die es hinter sich hatten, Bravissimo  – Zeiten nannten. Als dann  kam die Überprüfung ob alles in Ordnung ist, man hat mit beiden Händen den Schirm auseinander gezogen. Flugs kam es, das Weltenlenker Gefühl, was Erhabenes -, davon Leonardo, der Schneider von Ulm und viele Fantasten erträumt haben -  ich der kleine Metzger habe es geschafft, ich gehörte dazu. Mein nächster Gedankengang war, bloß nicht selbstherrlich werden, das ist erst der Keim  der Lustfahrt,  es ist noch nicht vollbracht. Wir konnten uns in dieser Stille sehr gut unterhalten  mit unseren Vorbeispringern. Am Boden wurden  wir von den Herren aufgefordert, uns zur Landung fertig  machen. Was  beim Militär  Vorschrift ist, nicht  so wie bei den Clubs in Schweighofen, die bei jeden Wetter mit den Füßen im Stehen gelandet wird. Es wurde peinlich darauf geachtet, dass man die vier Punkte wieder angeht bei der Landung. Wo viele bei einer nicht einwandfreien Berührung heim geschickt wurden. Man hatte ja den Hauptschirm und den Reserve Schirm am Körper, was zu einer erheblichen Steifheit führte.  Der Hauptschirm war der T-10 von der Nato, und vor der Brust hatten wir den Ersatzschirm zu Verfügung, wen alles schief gehen sollte, konnte man ihn noch dazu verwenden. Das bei einer Beanspruchung, man dann Füttern nannte, das neben sächlich erwähnt wurde. Ich hatte meine Landung ohne Kommentar von den Herren vollbracht, wenn man am Boden ankam, musste man den offenen Schirm rechts oder links umgehen, dass  ihm die Luft genommen wird. Er kann sich dann nicht mehr aufblähen, dann wickelt man den Schirm wie beim Stricken rechts und links auf die arme  auf. An  der Kuppe  ist eine Schlaufe, die man dann in die Packtasche den Schirm hinein legt, so dass man mit der  Schlaufe den Schirm, wieder rausholen kann. An der  Strasse standen schon die  LKW, auf die wir die Schirme legten. Diese werden in einen geheizten Packraum, wo sich ein Turm der wie ein Turm der Feuerwehr aussieht, wo dort  die Schläuche  zum Trocknen  aufgehängt wurden,  (natürlich bei der Feuerwehr).  Dasselbe machen die Packer, so werden die geschulten Ehrenmänner genannt, -  auch  und ziehen die Schirme zum Trocknen nach oben. In diesen Positionen gibt es für alle die das erlernt haben  finanzielle Zulagen, wo manche Herren sich ein Zubrot anlegen. Den zweiten Sprung  konnten wir dann besser nachvollziehen, da wusste man was auf einen zukam. Wir hatten an den nächsten Tag dann  den zweiten Sprung ohne Vorkommnisse erledigt.  Es wurde in der oberen Etage gemunkelt,  dass sie ein Exempel mit uns vorhatten, das so noch  nicht  fabriziert wurde, sie wollten uns an einen Tag  Zweimalspringen lassen. Was Wiederrum für uns gut gewesen wäre, so kommen wir schneller nach Hause. Und hätten das alles schneller hinter uns gebracht, wir waren alle etwas überdrüssig, nach all den Strapazen. Zu dieser Ausbildung  gehörte  auch ein Nachtsprung dazu, der am Schluß durchgeführt wird. Ich wollte noch erwähnen dass mir ein Sprung am Tag alles abverlangte, und ich totomüde auf der Schlafstelle  schlummerte. Wie soll das dann sein, bei zwei Sprüngen, ich hatte gedacht nach den zwei Sprüngen, ich hätte die Makrokosmos erschaffen, so ging mir das in die Knochen. Aber es hatte die Zeit verkürzt, und wir hatten uns auf den letzten Sprung konzentriert, der Nachtsprung. Dasselbe Vorspiele wie gehabt, nur es wurde zusehends  dunkler als wir aus den Bussen stiegen und die Muffenbomber standen in Reihe und Glied parat für uns zum einsteigen. Es war was anderes als die anderen Sprünge, sie hatten uns einen Holzknüppel, eine quasi Nachbildung  für ein Gewehr an der rechten Seite angebunden. Das sehr störend beim Sitzen und Laufen dazu kam, was ich aber ignorierte weil der Fernblick vom Flugzeug mich  so hinriss. Weil  man den (Zenit)  den  Scheitelpunk zwischen Tag und Nacht so in seinen Leben nie zu Gesicht  bekommt,  es mich in eine Fassungslosigkeit  versetzte, mich  alles verzeihen  lies. Ich muss es immer wieder  hervorheben in  dieser Zeit, in den 60iger wo viele noch ums überstehen  schwitzten. Das sind Begegnungen die mit nichts zu messen sind, das kann einen keiner mehr  nehmen, die Erlebnisse formen  einen Menschen  in jeder  Richtung. Als wir uns  den Boden  wieder näherten, hat man ganz schwach Gestalten  im dunklen  herum springen vermutet erkennen können. Die uns zum Fertigmachen zur Landung  inspirierten, aber bis die begriffen  was geschah  waren wir  schon auf der Erde. Ich habe den Holzknüppel in die Rippen bekommen das mir alles egal  war, Hauptsache ich war unten. Die Biedermänner  kapierten   im Verworrenen  der  Nacht, wo es bereits  nach Mitternacht war. Mein erster Gedanke war jetzt habe ich es geschafft, wir fuhren dann mit den Bussen wieder in unsere Unterkunft, und haben einen versöhnlichen Schlaf  verdient. An das nächste Morgen wurde uns der Rest der beiden Tage am  schwarzen Brett  diktiert. Morgen Überreichung der Auszeichnung durch den Befehlshaber, der den   Rang  eines Mayors  beanspruchte und dann die Abreise. Das lukrativste was ich  immer bemerkte war das Wecken,  mit der Trompete jeden  Morgen, das mich erinnert läst das ich den Militär angehöre. Es erinnert mich immer an den Film     (Verdammt in alle  Ewigkeit)  wir hatten auch einen  Ausbilder der den „ Fatzo „ entsprach, und ich ihn auch ihn  so genant, natürlich unter uns. Noch am Morgen hatte er bemerkt das wir verschoben in unseren  Uniformen steckten. Wir als Zug angetreten  waren in drei Reihen, er den Befehl gab das wir uns die Kleidung richten sollten. Da ich seit meinen Zwölften Lebensjahr Boxershorts trage und heute noch, in allen Farben und Muster, mich der Fatzo anbrüllte -  mensch  - Niczery, du hast ja dieselbe Unterhose an wie ich. Und machte seine Hose runder, vor versammelter Mannschaft, die sich alle köstlich amüsierten und ins  Gelächter fielen. Wie gesagt es bleibt nur die wohltuende Augenblicke im Erinnerungsvermögen hängen.  Wir standen im offenen Carre, als Kompanie angetreten, die Zeremonie mit allen was sie zu bieten  hatten  wurde  demonstriert. Das   jeden von uns  den Stolz  eingehämmert,   im Gesicht  wahrnahm. Dann sangen wir das Lied der Fallschirmjäger - unser Lied: Rot scheint die Sonne, fertiggemacht, wer weiß ob sie morgen für uns auch noch lacht, Werft an die Motoren, schiebt Vollgas hinein  startet los flieget an, heut geht es zum Feind, in die Maschinen, in die Maschinen! Kameraden, da gibt es kein zurück, fern im Osten stehen dunkle Wolken, kommt mit und zaget nicht, kommt mit. Es Donnern die Motoren, Gedanken allein, denkt jeder noch schnell an die Lieben Daheim, dann kommt Kameraden, zum Sprung  das  Signal, und wir schweben zum Feind, zündet dort das Fanal. Schnell wird gelandet, schnell wird gelandet. ... uns allen piekte es nur winzig, - der alte Mythos von der Wehrmacht. So muss es gewesen sein in Nürnberg, auf der Reichspatteigelende draußen am Dutzenddeich, wo die Weltenlenker noch in der Nacht ihre Chiromantie auf die Leichtgläubigen Individuen sich ein schworen. Aber unsere Generation  fällt  nicht mehr auf solch, Gespensterseherei  sich verpflichten  herein.  Mich hatte noch am selben Tag ein Mayor von einer fremden Einheit angesprochen und sagte, er würde alles sogar seinen Dienstgrad, dafür geben für diese Auszeichnung. Was mich noch mehr in  Stolz  ergriff, und erst verstanden habe zu wem ich  gehöre. Wie wir am Bahnhof auf unseren Zug warteten, kamen schon neuwertige an, was uns zum Schmunzeln verführte, wir hatten für sie nur einen athletischen Blick übrig. Wir hatten das Desaster hinter uns, wir fuhren denselben weg, über Stuttgart wieder nach Karlruhe, in das gelobte Land zu den Weinbergen, - für mich jeden falls. -  Das  meine Heimat wurde, wo ich heute noch lebte. Ich habe schon mich in der Wand eingekauft. Neben meiner Schwiegermutter, die schon auf mich wartet. Aber sie muss sich noch gedulden.  Liebe - Anna. Ich habe noch viel zu schreiben.

PS.  Wenn einer auf den Gedanken kommen  sollte,  es wäre  manches ungenau formuliert, möchte er bitte bedenken, das Geschehnis liegt fast  40 Jahre zurück.

                          

 

Maurice Niczery

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